Produktionsschule

Förderangebot für Jugendliche im Übergang

Produktionsschule.NRW ist ein niedrigschwelliges Angebot, das berufliche Qualifizierung mit praktischer, produktiver Arbeit verbindet. Als integraler Bestandteil des Übergangssystems Schule–Beruf bieten diese Maßnahmen eine Alternative zur Ausbildungsvorbereitung an berufsbildenden Schulen.

Ziele

Produktionsschule.NRW wird von freien Trägern in betriebsähnlichen Strukturen durchgeführt. Ziel ist es, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen an die Aufnahme einer Ausbildung bzw. Erwerbstätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durch die Verknüpfung von Arbeiten und Lernen in realen/betriebsförmigen Dienstleistungs- und Produktionsprozessen heranzuführen. Während der Maßnahme sollen die Jugendlichen Ausbildungsreife erlangen und motiviert werden, eine Lern- und Arbeitshaltung zu entwickeln, die sie zur Aufnahme einer Ausbildung befähigt.

Inhalte und Aufbau

Um die berufliche Orientierung und den Übergang in Ausbildung und Beruf von Jugendlichen in NRW zu verbessern, gibt es eine Reihe von Modellen und Maßnahmen, die mit Blick auf die Neugestaltung des Übergangs Schule-Beruf gebündelt werden. Das  Programm Produktionsschule.NRW wird landesweit ausgebaut und ist ein wichtiger Baustein im Rahmen des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss“.

Voraussetzungen

Das Förderangebot der Produktionsschule.NRW wendet sich an Jugendliche, die eine allgemeinbildende Schule ohne ausreichende Betriebs- und Ausbildungsreife verlassen haben und bei denen davon auszugehen ist, dass die Regelangebote der Berufsvorbereitung nicht zum Integrationserfolg führen würden. Bei der Zielgruppe handelt es sich zumeist um Jugendliche mit mehrfachen arbeitsmarktlichen Vermittlungshemmnissen.

Art und Höhe der Förderung

Weitere Informationen / Links

Kontakte: G.I.B.

Albert Schepers
0 20 41 / 767 - 255
a.schepers@gib.nrw.de

www.mais.nrw