Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenberatungsstellen

Ort der Begegnung und Wegweiser für die berufliche Entwicklung

Das Förderangebot richtet sich an arbeitslose Menschen, vor allem diejenigen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind und Hilfe/Unterstützung benötigen. Aber auch alle anderen Erwerbslosen, darunter Ältere, von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen, Berufsrückkehrende sowie Beschäftigte mit aufstockenden SGB II-Leistungen können an dem Beratungs- und Begleitangebot teilhaben.Arbeitslosenzentren ermöglichen Begegnung und soziale Kontakte für erwerbslose Menschen und eröffnen als Lotsen Zugang zu weiteren Hilfs- und Beratungsangeboten. Die nordrhein-westfälische Landesregierung stellt für die Förderung der Einrichtungen jährlich fünf Millionen Euro aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung. 

Ziele

  • Arbeitslosenzentren ermöglichen Begegnungsmöglichkeiten und soziale Kontakte für erwerbslose Menschen und informieren über weiterführende Beratungsangebote. Sie sind ein Ort der Begegnung, vor allem für Langzeitarbeitslose, und sollen einer Vereinsamung vorbeugen. Viele Arbeitslosenzentren haben zudem einen Computerraum und bieten die Möglichkeit, im Internet nach Stellen zu recherchieren oder Bewerbungsunterlagen zu erstellen.
  • Die Erwerbslosenberatungsstellen bieten Ratsuchenden Unterstützung bei ihrer weiteren beruflichen Entwicklung an, informieren über Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten, beraten in persönlichen Konfliktsituationen und bieten Unterstützung bei rechtlichen Fragen.

Art und Höhe der Förderung

Die wesentlichen Kernelemente der Förderung im Überblick:

 

Unter Berücksichtigung der begrenzt zur Verfügung stehenden Fördermittel und des Vorrangs der Bildungsprämie des Bundes konzentriert sich der nordrhein-westfälische Bildungsscheck auf besonders nachhaltige berufliche Weiterbildungsmaßnahmen. Die Förderung umfasst 50% der Kosten einer beruflichen Weiterbildung, max. 500 €.  Der Öffentliche Dienst und Selbstständige sind von der Förderung ausgeschlossen. Es gibt einen individuellen und einen betrieblichen Zugang zum Bildungsscheck:

Weitere Informationen / Links